Hanfanbau

Hanf überzeugt durch hohen Komfort – schon beim Anbau.

2bHanf ist eine faszinierende Pflanze. Selbst in unseren Breitengraden entwickelt sie ein atemberaubendes Wachstum – da kommt kein Unkraut mit: in 10 Tagen 40 cm, in 100 Tagen 4 m. Das ist jedem normalen Unkraut entschieden zu hoch. Doch auch Schädlinge können bei Hanf keinen Schaden anrichten. Künstliche Düngemittel oder Pestizide sind so reine Geldverschwendung. Und das ist sicher die beste Garantie für einen sauberen Anbau von Textilpflanzen.

Während der Baumwollanbau schon fast den Aralsee geleert hat, ist der Wassereinsatz beim Hanfanbau äußerst bescheiden. Denn Hanf wächst nicht nur in die Höhe, seine Wurzeln reichen auch tief ins Erdreich hinab. Ein großer Vorteil, denn so kann er sich auch mit Wasser überwiegend selbst versorgen. Zum Vergleich: Für eine klassische Baumwolljeans, konventionell produziert, werden je nach Anbauregion bis zu 10.000 Liter Frischwasser verbraucht.

Hanfhemden – von dort, wo der Hanf wächst.
126-2632_imgUrsprünglich kommen die Hanfpflanzen aus Asien. Die ältesten Zeugnisse gibt es in China, sie entstammen einer Zeit um 10.000 v. Chr. Trotz des globalen Siegeszugs von Hanf im 19. Jahrhundert, ist China auch heute noch – 12.000 Jahre später – führend im Hanfanbau sowie der Weiterverarbeitung über alle Stufen. Bereits früh hat das Land das Potenzial dieser einzigartigen Pflanze erkannt und in Know-how und Technologien zu seiner Verarbeitung investiert. Heute besitzt China ein Wissen, das in diesem Bereich weltweit einzigartig ist. Fast alle Textilien aus Hanf werden hier produziert. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, welch große Rolle Naturtextilien in Zukunft im Markt spielen werden. China hat reagiert und ist heute die erste Adresse für Naturtextilien aus Hanf.

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